§ 9: Vollversammlung

  1. Die Vollversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.Eine ordentliche Vollversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt.
  2. Eine außerordentliche Vollversammlung findet auf
    • Beschluss des Vorstandes oder der Vollversammlung;
    • schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Vereinsmitglieder;
    • Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG);
    • Beschluss der/eines/einer Rechnungsprüfer(s)/Rechnungsprüferin;(§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dieser Statuten);
    • Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators / einer gerichtlich bestellten Kuratorin (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten);jeweils binnen vier Wochen statt.
  3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch außerordentlichen Vollversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein zuletzt bekannt gegebenen Adresse oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Vollversammlung hat unter Bekanntgabe von Ort, Zeit und unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die Rechnungsprüfer/innen bzw. eine/n Rechnungsprüfer/in (Abs. 2 lit. d) oder durch eine/n gerichtlich bestellte/n Kurator/in (Abs. 2 lit. e).
  4. Anträge zur Vollversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Vollversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail einzureichen.
  5. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Vollversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
  6. Bei der Vollversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, jedoch darf kein Mitglied mehr als eine solche Vertretung für eine Sitzung übernehmen.
  7. Die Vollversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  8. Der Konsens wird bei allen Entscheidungen angestrebt. Ist kein Konsens erzielbar, werden Beschlüsse mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.
  9. Den Vorsitz in der Vollversammlung führt die/der Obfrau/Obmann. Bei dessen/deren Verhinderung dessen/deren Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
  10. Über jede Vollversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, aus dem die wesentlichen Vorgänge, insbesondere die Beschlüsse, ersichtlich sind. Alle Mitglieder haben das Recht der Einsicht in alle Protokolle der Vollversammlungen.