Begleitet von starken Sicherheitsvorkehrungen hat am Berliner Kammergericht der mit Spannung erwartete Prozess um den sogenannten Tiergartenmord begonnen. Seit Mittwochvormittag sitzt ein 55-jähriger Russe auf der Anklagebank. Er soll am 23. August 2019 mit einer Schalldämpfer-Pistole am helllichten Tag im Park Kleiner Tiergarten in der deutschen Hauptstadt einen 40 Jahre alten Georgier tschetschenischer Abstammung aus nächster Nähe erschossen haben.